Bericht Halb-Marathon Köln 04.10.2015

Endlich war er da, der Tag auf den alle so lange gewartet hatten. Leider hatten wir zwei Ausfälle zu beklagen. Michael Otto hatte sich schon Wochen zuvor einer OP unterziehen müssen, war aber als Zuschauer dabei. Dafür an dieser Stelle nochmal ein großes „Danke“. Nur schade, dass wir uns im Getümmel nach dem Zieleinlauf aus den Augen verloren haben. Jürgen Feistel, der so viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt hat, musste sich nur zwei Tage vorher einer Erkältung geschlagen geben. So blieben noch drei Läufer übrig, die sich der Herausforderung stellten.

Der Kölner Halbmarathon ist schon eine tolle Veranstaltung. 14000 Läufer waren gemeldet und nahmen kurz nach 08:00 Uhr ihre Startplätze ein. Um 08:30 Uhr fiel der Startschuss und das Feld machte sich auf die 21,1 km lange Strecke. Die Stimmung auf der Strecke war wie immer hervorragend. Tausende Zuschauer feuerten die Läufer an, aber auch viele Helfer, ohne die so eine Veranstaltung gar nicht möglich wäre, standen ihnen, trotz der Erfüllung ihrer eigentlichen Aufgaben, in nichts nach.

Alle gestarteten Linder Läufer kamen ins Ziel.

Michel Courouble kann mit einer Zeit von 1:56:55 zurecht stolz auf sich sein.

Angelika Schippkus-Jung hat mit 2:09:27 sogar persönliche Bestzeit gelaufen.

Dirk Sengstock kam zwar nur mit einer Zeit von 2:13:28 ins Ziel, war aber auf Grund einer suboptimalen Vorbereitung auch noch zufrieden.

Nach dem verdienten Kaltgetränk im Zielbereich und der diesmal sogar nicht ganz kalten Dusche, stärkten wir uns noch in einem nahegelegen Kölner Brauhaus, bevor wir, mit dem festen Vorsatz nächstes Jahr wieder dabei zu sein, den Heimweg antraten.

 

D.Sengstock

Bericht 13. Volkslauf am Kemnader See, 04.05.2014

 

Als Vorbereitung auf den Köln-Marathon, aber auch aus purer Lust am Laufen, wurde der wöchentliche Trainingslauf diesen Sonntag an den Kemnader See verlegt.

Wir nahmen das erste Mal an diesem Wettbewerb teil, und waren positiv überrascht. Die Veranstalter hatte sich alle erdenkliche Mühe gegeben um hier ein schönes Erlebnis für die ganze Familie zu schaffen. Für die Sportler war im Rahmen von Umkleiden und Duschen gesorgt. Zum Duschen bestand neben dem Angebot direkt am Start/Zielbereich sogar die Möglichkeit gegen einen sehr geringen Betrag das Freizeitbad Heveney nutzen. Für die Kinder wurden verschiedene Kleinspiele und sogar eine Hüpfburg angeboten. Und auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt. Die Currywurst war übrigens ein echter Kracher!

Nun stand also das erste Mal in diesem Jahr eine Strecke von 10 km auf dem Programm. Aber dafür war dieser Lauf genau die richtige Wahl. Nicht das hier die 10 km kürzer waren, aber die Strecke am See entlang war sehr schön und fast ausschließlich eben. Zwei Runden zu je 5 km galt es zu absolvieren. Beim Passieren des Start/Zielbereiches wurden alle Läufer von den zahlreichen Zuschauern lautstark angefeuert.

Leider konnten wir den Streckenrekord von 31,39 min nicht brechen, aber dafür waren wir ja auch nicht angetreten.

Diese Veranstaltung wird sicherlich fester Bestandteil unserer Vorbereitung.

 

Mehr Infos und Bilder zur Veranstaltung findet ihr hier.

 

D. Sengstock

 

Bericht Remscheider Silvesterlauf 2013

 

Dabei sein ist alles!

 

Was kann es Besseres geben, als den letzten Lauf eines Jahres am letzten Tag eines Jahres zu absolvieren?

Unter diesem Motto habe ich versucht ein paar Mitglieder und Freunde für den Remscheider Silvesterlauf zu begeistern. Ich nehme es vorweg, ich war erfolglos. Aber kneifen kam natürlich auch nicht in Frage, und so habe ich kurzentschlossen die Anmeldung ausgefüllt.

Hier ein kleiner Tipp: Man sollte sich mal über die Strecke informieren, bevor man sich ganz spontan zu einem Lauf anmeldet.

So weit, so gut. Das Wetter war wie für diesen Lauf gemacht. Die Sonne schien und die Temperaturen waren zumindest deutlich im Plus-Bereich als sich 191 Läufer auf die Strecke begaben. Schon nach den ersten zwei Kilometern kamen die ersten Zweifel an meiner Entscheidung hier an den Start gegangen zu sein. Es ging ausschließlich, und auch noch ziemlich steil, bergab. Problem war klar. Bei einer Wendepunkt-Strecke musste man hier auch wieder rauf. Nicht weiter drüber nachdenken und lieber an der schönen Landschaft erfreuen.

Es ging entlang der Wupper unter der Müngstener Brücke durch, im stetigen Wechsel von Steigung und Gefälle, immer weiter durch den Wald. Endlich war der Wendepunkt in Sicht. Ganz ehrlich, ich hätte gut aufhören können, aber das war nicht wirklich eine Option. Jetzt hatte ich etwa 5 Kilometer Zeit, um mich auf die letzten zwei Kilometer vorzubereiten. Kurz gesagt, es war die Hölle. Dieser Lauf ist etwas für Bergspezialisten.

Als ich e n d l i c h im Ziel war, hatte ich nur eins im Kopf – NIE WIEDER!

Aber wer weiß, vielleicht findet sich ja nächstes Jahr jemand der die Herausforderung annimmt. Dann wäre ich evtl. wieder dabei.

 

D. Sengstock

 

Mehr Infos und Bilder vom Lauf findet ihr HIER 

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Bericht Köln-Marathon 2013

Alle kamen durch.

 

Seit Anfang des Jahres haben wir versucht, Leute für die Teilnahme am Halb-Marathon in Köln zu begeistern. Einige waren sofort Feuer und Flamme, andere haben lange mit sich ringen müssen. So fanden sich dann aber neun Männer und Frauen, die die Herausforderung annehmen wollten.

 

Da uns das Wetter ja einen ganz großen Strich durch die Rechnung gemacht hat, begann das sonntägliche Training fast schon ein bisschen spät erst Ende Mai. Für einige war die ausgewählte Runde an der Ronsdorfer Talsperre mit ca. 7,5 km schon ziemlich anstrengend, und auch nicht jeder hat geschafft, diese ohne Pause durchzulaufen. Aber mit der Zeit ging es immer besser. Nachdem diese Strecke ohne Probleme absolviert wurde, suchte man schon neue Herausforderungen. So fanden einige Trainingseinheiten am Kemnader Stausee statt, andere zeigten uns bisher völlig unbekannte Ecken in Ronsdorf und Lüttringhausen und Umgebung.

Vielen Dank an dieser Stelle allen, die sich bei der Planung mit eingebracht haben.

 

Im September war dann der sonntägliche Lauf gar nicht mehr wegzudenken. Alle hatten Spaß am Laufen, nicht zuletzt weil sich bei allen eine deutliche Verbesserung der Kondition eingestellt hatte.

Anfang Oktober fieberten dann langsam alle dem großen Tag entgegen. Das Training war abgeschlossen, alle waren bereit. Leider meldeten sich kurz vor dem Start noch zwei Teilnehmer krank. Eine Erkältung war leider nicht mehr in den Griff zu bekommen. Um so schöner war es aber, dass die Läuferin, die sich eine Rippenprellung zugezogen hatte, trotzdem nicht auf die Teilnahme verzichten wollte. Hierfür meine Hochachtung. Am Ende standen wir mit acht Läufer(inne)n am Start.


Köln-Deutz,13. Oktober, 07.15 Uhr. Es war kalt, es hat geregnet und die Ausschilderung der Umkleiden war bescheiden. Wir fanden dann aber trotzdem einen trocken Platz, an dem wir uns umziehen konnten. Langsam stieg die Spannung. Die Gesamtteilnehmerzahl betrug fast 14.000 Läufer. Es ist schon eine gewaltige Menge, wenn sich diese alle im Startbereich versammeln. Da ist es gar nicht so einfach, sich bis zu seinem Startblock durchzuschlagen. Getreu dem Motto „wer sich vorne anstellt ist schneller dran“ bekamen wir einen guten Platz in unserem Startblock. Der Regen hatte fast aufgehört, und in der Masse der vielen Leute war es auch nicht mehr so kalt. Dann endlich war es soweit. Pünktlich um 08.30 Uhr fiel der Startschuss. Wir mussten allerdings noch fast 20 Minuten warten, bis wir über die Startlinie gehen, Verzeihung, laufen konnten.

 

Jetzt standen 21,0975 km vor uns. Aber es war wie immer in Köln: die Stimmung war ausgezeichnet und die Zuschauer an der Strecke haben jeden angefeuert, sodass die 2 Stunden Laufzeit zu einem echten Erlebnis wurden. Auf der Strecke haben wir uns dann aus den Augen verloren. Um so größer war dann die Freude im Zielbereich, wo wir uns alle mit der verdienten Medaille um den Hals wiedergetroffen haben. Um das gebührend zu feiern und um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, haben wir gleich an Ort und Stelle noch ein paar Kölsch verzehrt.

 

Nach dem Duschen haben wir den Lauf noch einmal in einer Kölner Gaststätte Revue passieren lassen lassen. Wir wollten ja nicht nur was für unsere Fitness und unser Ego tun, sondern auch etwas für das Gemeinschaftsgefühl. Deshalb gehört auch das zu einer Veranstaltung wie dieser dazu.

 

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. 2014 wollen wir es wieder tun, und wenn ihr Lust habt, könnt auch ihr dabei sein. Ob es wieder in Köln sein wird, wissen wir noch nicht. Es gibt noch so viele andere schöne Strecken. Und wer mag kann ja auch mehrere Male an den Start gehen.

 

D.Sengstock

 

Für mehr Details zum Lauf klicke bitte hier.

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